Bezugsquellen

Becherpflanzen, Saatgut bzw. Samen können Sie über die folgenden Gärtnereien beziehen:

Gärtnerei Schrüfer

Pezoldstr. 18

91327 Gößweinstein

Germany

Tel.: +49 (0) 9242-220 and +49 (0) 9242 - 743501

www.gaertnerei-schruefer.de

E-Mail: info (at) gaertnerei-schruefer.de


Gärtnerei Übelhack

Leisauer Straße 16

95497 Goldkronach

Telefon: (0 92 73) 63 08

Fax: (0 92 73) 53 60

E-Mail: gaertnerei_uebelhack (at) gmx.de

Ansprechpartner: Johannes Übelhack

Fragen & Antworten (FAQs)

Kann ich die Becherpflanze auch in meinem Garten anpflanzen? Ja, als Bienen- und Insektenweide und als Zierstaude sehr zu empfehlen. Verbreitet sich die Becherpflanze so unkontrolliert wie bspw. das Indische Springkraut? Nein, die Becherpflanze ist standorttreu, sie vermehrt sich nur am Wurzelstock durch Austriebe sog. Rhizome. Eine Untersuchung der herabgefallenen Samen im November ergab, dass diese ausgefressen waren. Vermutlich durch Vögel und Mäuse, etc., die die Samen schälen und den fettreichen Sämling auffressen. Dennoch sollten Silphium-Felder nicht in unmittelbarer Flußnähe angelegt werden, da bei Hochwasser keimfähige Samen fortgetragen werden können. Kann man die Becherpflanze aussähen? Derzeit zwar möglich, mit pneumatischen Sähmaschinen. Als Wildpflanze hat Silphium jedoch nur einen geringen Keimumfang, so daß der Bestand lückig wird. In diesem Fall sollte mit Jungpflanzen nachgepflanzt werden. Brauche ich die Becherpflanzen-Kultur wirklich nur 1x anzulegen? Ja, die Becherpflanze ist eine mehrjährig-ausdauernde Staude. Sie kommt jedes Jahr wieder. Uns sind Kulturzeiten von über 30 Jahren bekannt, ohne dass die Pflanzen "Ermüdungserscheinungen" zeigen. Sie benötigt lediglich die Nährstoffe als Dünger zurück, die ihr bei der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen wurden. Wie kann ich die Becherpflanze eines Tages wieder los werden? Durch tiefes Pflügen mit dem Scheibenpflug und nachträgliches Grubbern kann man Silphium nach der letztmaligen Ernte wieder beseitigen. Eine schattierende Nachfolgefrucht, wie Roggen, behindert den Wiederaustrieb. Falls doch noch ein geringer Austrieb erfolgt, kann der gesamte Aufwuchs als Grünroggen im Ende Juni/Anfang Juli abgehäckselt und in der Biogasanlage eingesetzt werden. Herbizide sind also nicht zwingend erforderlich.

Silphie in den Medien

Links

Forschungsergebnisse der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft: Link

Weitere Artikel auf www.topagrar.com

Link zur Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Link zur Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V.

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